Vier für 75

von Admin_cb

Vier Lieder, vierstimmig.

Frohgelaunt waren die Sänger des Sängerbundes Bauschlott in den "Goldenen Ochsen" gekommen, um Reinhard Frey zu seinem 75. Geburtstag eine musikalische Freude zu bereiten. Drei Lieder hatte man mitgebracht, am Ende wurden es deren vier. Der "Frohe Sängermarsch" erklang zuerst. Es folgten "Abendfrieden" und "Württemberger Wein". Auf besonderen Wunsch des Jubilars stimmten die Sänger zum Schluss "Ei, Mädchen vom Lande" an. Und dieser bedankte sich mit einer - freudig aufgenommenen - Einladung zu Speis' und Trank.

Werner Hofmann hielt in seiner Eigenschaft als 1. Vorsitzender die Laudatio:

Lieber Herr Frey,
mit diesem Ständchen gratuliert Ihnen der Sängerbund Bauschlott zu Ihrem 75. Geburtstag - und wie es bei einem solchen Anlass üblich ist, will ich ein paar Worte zu Ihnen und natürlich auch zu Ihrer Beziehung zum Sängerbund ausführen.
Lieber Herr Frey, Sie sind 2001 in den Sängerbund eingetreten, also nun schon seit 17 Jahren Mitglied im Verein. Leider ist es uns noch nicht gelungen, Sie zum aktiven Singen im Chor zu bewegen, was aber noch nicht ist, kann ja noch werden. Sie sind auf jeden Fall recht herzlich eingeladen und uns willkommen.
In den 17 Jahren Ihrer Mitgliedschaft standen Sie immer treu zum Sängerbund, zeigten Interesse an unseren Veranstaltungen und zeigten sich immer großzügig, wenn es darum ging, den kulturellen Auftrag des Sängerbundes im Gemeindeleben von Neulingen und damit auch das kulturelle Leben in Neulingen überhaupt zu fördern. Dafür danken Ihnen die Sänger und die Verwaltung recht herzlich.
Lieber Herr Frey, Sie blicken nun auf 75 Jahre Ihres Lebens zurück. Aus diesem Anlass möchten Ihnen der Sängerbund, allen voran natürlich die Sänger, alles Gute für die Zukunft wünschen, vor allem Wohlergehen und noch viele gute Jahre bei guter Gesundheit.

Zum Abschluss noch ein kleines Geburtstagsgedicht von Eugen Roth. Es heißt „Lebensleiter“ und soll unsere Glückwünsche noch unterstreichen.

„Wir sehen es mit viel Verdruss,
was alles man erleben muss,
und doch ist jeder darauf scharf,
dass er es noch erleben darf.
Wir alle steigen ziemlich heiter,
empor auf unsrer Lebensleiter.
Das Gute, das wir gern genossen,
das sind der Leiter feste Sprossen.
Das Schlechte – wir bemerken’s kaum –
ist nichts als leerer Zwischenraum.“

Und wie hat es den Geburtstagsgästen gefallen?

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